Chnörz

Einleitung

 

 

Vereinsname: Guggemusig Chnörz

Gegründet: 1973

Mitglieder aktiv: 22 (Stand 2016)

1973 ging eine kleine Gruppe von Schülern aus Udligenswil zum ersten Mal gemeinsam an die Fasnacht. Als Trommeln dienten dannzumal noch grosse Blechbüchsen aus der Küche des Restaurants Engel und von gutmütigen Eltern konnte man eine alte Trompete oder Posaune erbetteln. Im Verlaufe der Jahre vergrösserte sich das kleine Grüppchen stetig bis zu einer maximalen Zahl von 34 Mitgliedern.

Wichtig waren schon damals das Zusammensein mit guten Kolleginnen und Kollegen und der gemeinsame Plausch an der Musik, obwohl fast keiner sein Instrument richtig beherrschte. Aber fetzen sollte es ja dann doch und durch die eigenwillige Songwahl, die individuellen Arrangements und den chnörzeigenen Groove geht die Post schon auch mal ab.

Neben der Pflege der Lokalfasnacht und der so nahen Luzernerfasnacht, waren es auch immer die Ausflüge und Auftritte wie etwa in Brunnen, Sargans, Schaan, Feldkirch und die mittlerweile jährliche Teilnahme an der Thuner Fasnacht, die das aktive Fasnächteln der Chnörz abrunden. Deren Aktivitäten unter dem Jahr führen sie dann auch mal nach Beaune, Colmar, Amsterdam, München, Andalusien oder Zermatt.

Die Auftritte der Chnörz, als „Kleinformation“ mit hoher Wiedererkennung, beschränken sich auf eine erlesene Auswahl fasnächtlicher Anlässe wie etwa dem Weggiser Egli-Ball, dem Uedliger Schugar und Hölläball sowie den traditionellen Luzerner Gigs am eigenen Schmudo-Matinee vor dem Restaurant Einhorn, den Auftritten in Stadtkeller, Schweizerhof und einigen weiteren Luzerner Beizen. An Umzügen sucht man die geselligen Chnörz meist vergebens.

Hohen Wert legen die Chnörz auf ein Sujet mit Grind (was das lästige Schminken erübrigt), welches nur im Zweijahresrhythmus gewechselt wird. Die Auftritte sind spielfreudig und haben durch den traditionell spärlichen Einsatz eines Megaphons Charakter und hohen Wiedererkennungswert.

Freude am fetzigen Guggen und am gediegenen Fäschten und Geniessen kommt bei den Chnörz weit vor Prestige und Guggerwettkampf. Chnörz sein ist eine Philosophie!